Wenn die Hessenwaldschule feiert, dann mit Herz, Kreativität und einem Programm, das jeder Bühne gut zu Gesicht stehen würde. Genau das bewiesen die ÄB‑Kurse der 5. und 6. Klassen beim Kulturabend am 10.03.2026 unter dem Motto „Festival der Freundschaft“. Was die jungen Künstlerinnen und Künstler präsentierten, war ein buntes Mosaik aus Musik, Tanz, Theater und ganz vielen Momenten echter Verbundenheit.
Schulleiter Stephan Wüst eröffnete die Veranstaltung mit herzlichen Worten – und setzte direkt ein klares Statement für das Miteinander: „Schulgemeinde kann nur funktionieren, wenn alle sich beteiligen.“ Ein Satz, der den Geist des Abends perfekt traf. Unterstützung erhielt er vom Ersten Kreisbeigeordnetem Lutz Köhler, der nicht nur Grußworte, sondern auch eine Unterstützung für den Förderverein mitbrachte.

Zur Einstimmung auf den Abend konnten die Gäste bei einem Gallery Walk die verschiedenen Projekte und Kunstwerke bestaunen, von Töpferwaren über selbst programmierte Roboter bis hin zu Designaccessoires. Den ersten musikalischen Energieschub lieferten die bekannten Hessenwaldtrommler, die mit ihren Rhythmen den Saal ordentlich wachrüttelten. Nach diesem fulminanten Start reihte sich ein Highlight ans nächste – begleitet von vier tollen Moderatorinnen, die charmant durch den Abend führten.


Ein besonders schönes kreatives Element war das virtuelle Freundebuch, das alle Kurse mit eigenen Beiträgen füllten. Darin fanden sich liebevolle, witzige oder auch nachdenkliche Botschaften. International wurde es beim chinesischen Trommeltanz der Gäste der Huada-Schule und bei den Chansons, mit denen der Französischkurs „L'Amour“ in die Welt sendete. Der Spanisch-ÄB brachte u.a. mit „Alessia und Alessia“ gleich doppelte Strahlkraft auf die Bühne und präsentierte eindrucksvoll, wie gut man sich auch in sehr jungen Jahren schon auf Spanisch verständigen kann. Der Glückskurs zeigte Alltagsglücksmomente und der ÄB Darstellendes Spiel führte eindrucksvoll vor, dass Freundschaft stärker ist als jedes Gerücht. Den Abschluss bildete der Kurs der Lesereise, der mit aufwändigem Bühnenbild und viel Liebe zum Detail wunderschön erzählte, wie aus Feinden Freunde werden können.



Natürlich war auch für das leibliche Wohl gesorgt: Würstchen, Hot Dogs, Brezeln und Süßes gaben dem Festival nicht nur kulturell, sondern auch kulinarisch eine runde Note. Am Ende stand ein begeistertes Publikum, das mit einem Lächeln im Gesicht nach Hause ging, und stolze Schülerinnen und Schüler. Das Festival der Freundschaft zeigte beeindruckend, dass Freundschaft nicht nur ein Wort ist, sondern gelebt werden kann: in Musik, in Bewegung, in Geschichten – und vor allem in einer Schulgemeinschaft, die zusammenhält.
Ein ganz herzliches Dankeschön an Herrn Oberle und Frau Greifenstein für die Organisation, den Förderverein für die tolle Unterstützung und allen Beteiligten und Mitwirkenden, ohne die der Kulturabend nicht möglich gewesen wäre.