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Hessenwaldschule

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Adrese

Hessenwaldschule

Wolfsgartenallee 8

64331 Weiterstadt

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Öffnungszeiten

Montag - Freitag
07:30 - 15:00 Uhr

Die Aula mit einer Bühne und Sitzsäcken sowie einem Tresen

Strukturen für optimale Lernbedingungen

Teamarbeit in den Jahrgängen

Das Kollegium an der Hessenwaldschule ist in Jahrgangsteams organisiert. Diese Struktur hat viele Vorteile, u.a. effizientere Organisation, regelmäßigen Austausch, gemeinsame Entwicklung von Unterrichtskonzepten oder eine bessere Koordination z. B. von individuellen Fördermaßnahmen für Schülerinnen und Schüler.

Auch unsere Raumstruktur ist nach Jahrgängen aufgebaut: So finden unsere Schülerinnen und Schüler in individuellen Jahrgangsbereichen großzügige Lernlandschaften vor den Klassenräumen und somit ideale Lernvoraussetzungen.

Jahrgangsteamsprecher und Jahrgangsteamsprecherinnen

Bei uns arbeitet das Lehrerteam pro Jahrgang eng zusammen. Jedes Jahrgangsteam hat einen Jahrgangsteamsprecher bzw. eine Jahrgangsteamsprecherin. Regelmäßige Treffen ermöglichen es, den Unterricht gezielt auf die Bedürfnisse der Kinder im jeweiligen Alter abzustimmen, Herausforderungen schnell zu erkennen und gemeinsam Lösungen zu entwickeln. Gleichzeitig profitieren die Lehrkräfte voneinander, tauschen Erfahrungen aus und stärken so die Qualität des Unterrichts – zum Vorteil der Kinder.

Frau Hartmann

Jahrgang 5

Frau Cardenete

Jahrgang 6

Herr Ucar

Jahrgang 7

Frau Bajwa

Jahrgang 8

Frau Armbrüster

Jahrgang 10

Frau Cid

Jahrgang 9,
Sprecherin der Jahrgangssprecher

Die Jahrgangshighlights

Kooperationstage im Jugendzentrum Erzhausen

Zu Anfang des Schuljahres hatte jede Klasse des 5. Jahrgangs ihren eigenen Kooperationstag im Jugendzentrum in Erzhausen. An diesem Tag ging es darum, gemeinsam Spaß zu haben, sich besser kennenzulernen und als Klassengemeinschaft zusammenzuwachsen. Am Morgen startete jede Klasse gemeinsam im Jugendzentrum. Nach einer kurzen Begrüßung wurden die Gruppen eingeteilt. Danach konnten die Schülerinnen und Schüler an vier verschiedenen Stationen arbeiten. Dabei waren Teamarbeit, Ideen und Kreativität gefragt.

Die vier Stationen:

Der große Eierfall:
Die Gruppen mussten ein rohes Ei so verpacken, dass es einen Fall aus 2,50 Metern Höhe übersteht. Hier wurde viel getüftelt und ausprobiert – und beim Test wurde es richtig spannend!

Märchen spielen:
Die Kinder spielten das Märchen „Rotkäppchen“ nach. Sie wählten Rollen aus, verkleideten sich und spielten kleine Szenen vor. Dabei gab es viel zu lachen und tolle Ideen.

Die Sumpfüberquerung:
Als Team musste ein „gefährlicher Sumpf“ überquert werden, ohne den Boden zu berühren. Nur mit Zusammenarbeit und Absprachen konnte die Gruppe ans Ziel gelangen.

Das Klassenwappen gestalten:
Jede Gruppe gestaltete ein Teilstück. Am Ende wurden alle Teile zu einem gemeinsamen, großen Klassenwappen zusammengesetzt. Dieses wird später im Klassenraum hängen.

Zum Abschluss gab es für alle noch eine tolle Überraschung: Pizza für die ganze Klasse! So konnten alle den Tag gemütlich ausklingen lassen.

Der Kooperationstag hat allen viel Freude gemacht. Wir bedanken uns herzlich beim Jugendzentrum Erzhausen für die Unterstützung und freuen uns über viele schöne gemeinsame Erinnerungen.

Bücher, Bühne, Begeisterung: Der Vorlesewettbewerb an der Hessenwaldschule

Am 4. Dezember 2025 war es wieder so weit: Die Hessenwaldschule stand ganz im Zeichen des Lesens. Beim diesjährigen Vorlesewettbewerb des 6. Jahrgangs traten die fünf Klassensiegerinnen und -sieger gegeneinander an.

In zwei Runden lasen Johanna, Emin, Milan, Lukas und Paulina zuerst aus einem selbst ausgewählten Buch und im Anschluss aus einem vorgegebenen, ihnen unbekannten Text. Die Mitschülerinnen und Mitschüler unterstützen ihre Klassensieger lautstark mit reichlich Appaus und selbst gebastelten Plakaten.

Hoch konzentriert, mit viel Ausdruck und einer großen Portion Mut zeigten alle Teilnehmenden, wie spannend, lustig und lebendig Geschichten sein können. Alle Leserinnen und Leser überzeugten mit einem ganz eigenen Stil und machten den Wettbewerb zu einem kurzweiligen und besonderen Erlebnis.

Am Ende setzte sich Milan aus der 6c gegen die starke Konkurrenz durch: Er begeisterte die Jury mit seinem Vortrag aus dem Jugendbuch „Mücke im März“ von Veronika Rotfuß und sicherte sich den ersten Platz.

Vorlesewettbewerb Sieger

Wir gratulieren Milan ganz herzlich zu seinem Erfolg! Ein großes Dankeschön geht auch an alle anderen Vorleserinnen und Vorleser für ihre tollen Beiträge sowie an das Organisationsteam rund um Frau Greifenstein und Frau Jacobs, die den Wettbewerb mit viel Herzblut begleitet haben.

Vorlesewettbewerb Teilnehmer

Unsere Klassenfahrt ins Camp Edersee
Am 31. März um 7:40 Uhr haben wir uns an der Hessenwaldschule getroffen. Um 8 Uhr kamen auch schon drei große Reisebusse. Nachdem jeder seinen Koffer verstaut hatte, fuhren wir los. Kurz vor der Ankunft haben wir auch schon den Edersee gesichtet. Nach knappen zwei Stunden kamen wir endlich an. Dort wurden wir von den Mitarbeitern des Camps empfangen und haben die Regeln für den Aufenthalt besprochen. Danach konnten wir unsere Zimmer beziehen und das Gelände erkunden.

Vormittags und nachmittags gab es verschiedene Programmpunkte, wie zum Beispiel Bogenschießen, Action Bound, Jugger, Teamspiele, Entspannung und eine Nachtwanderung. Jugger können wir wirklich sehr empfehlen, denn jeder hatte sehr viel Spaß bei dieser Sportart, bei der sich die Spieler mit sogenannten Pompfen, also mit Schaumstoff gepolsterten Sportgeräten, in Schach halten, damit der Läufer des eigenen Teams den Ball im Tor des Gegenteams versenken kann.

Die Nachtwanderung fanden einige von uns gruselig, aber gleichzeitig war es super lustig. Der Sternenhimmel war auch wunderschön gewesen.

Zwischen den Aktivitäten hatte der Jahrgang Zeit, um sich frei zu beschäftigen. Man hatte die Möglichkeit mit Mitschülern auf einem großen Bolzplatz Fußball zu spielen oder auf einem Volleyballfeld Volleyball zu spielen. Falls einem dies nicht zusagte, konnte man sich in einem großen Haupthaus mit Brettspielen beschäftigen. Und wenn man Lust auf eine Abkühlung hatte konnte man sich an einem hauseigenen Eisautomaten ein Eis holen.

Am letzten Abend wurde eine große Modeschau von den Lehrern organisiert. Dort wurde auch Harald Glööckler für die Jury geschauspielert und alle hatten viel Spaß.

Insgesamt war es eine tolle Klassenfahrt, bei der die Klassen gut zusammengewachsen sind.

Physik Wettbewerb in Jahrgang 7
Katapulte, Bienchen und Gummiband-Autos:Physiktalente fördern, Interesse für die Vielseitigkeit der Physik wecken und möglichst viele Schülerinnen und Schüler für diese Naturwissenschaft begeistern: das sind die Ziele des Physikwettbewerbs.

Auch in diesem Jahr haben sich die Hessenwaldschülerinnen und -schüler des Jahrgangs 7 den Aufgaben des Physikwettbewerbs gestellt. In kleinen Gruppen haben sie mit viel Kreativität und Geschick  innovative Lösungen erarbeitet und miteinander verglichen. In der Kategorie „funktionsfähiges Katapult aus Papier und ein Bienchen als Flugobjekt“ gewannen aus der Klasse 7c Emma, Annika und Emily mit einer beeindruckenden Wurfweite von 4,2 Metern. In der Kategorie „Gummiband-Auto“ zeigte sich einmal mehr, dass neue Antriebe ihre Zeit und Geduld bei der Entwicklung brauchen, insbesondere wenn ein guter Kompromiss aus Leichtbauweise, Stabilität und Bodenhaftung der Räder zu finden ist. Dieser anfänglichen Schwierigkeiten zum Trotz gelang es dem unermüdlichen Entwickler-Trio um Valentin, Bruno und Thees aus der Klasse 7e mit ihrem Fahrzeug eine Reichweite von immerhin 22 cm zu erreichen. Den ersten Platz gewannen Liliana, Hanna und Kathrin aus der 7d mit großem Abstand und einer beachtlichen Reichweite von 4,6 Meter, gefolgt von Amira und Madita auf Platz 2 mit 2,6 Metern.  

 Katapult Physikwettbewerb 2026

Betriebspraktikum im Jahrgang 8
Im Oktober 2025 absolvierten unsere Schülerinnen und Schüler des Jahrgangs 8 ein zweiwöchiges Betriebspraktikum. Dieses bietet die wichtige Möglichkeit, erste Einblicke in die Arbeitswelt zu gewinnen und verschiedene Berufsfelder kennenzulernen. Bereits im Vorfeld bereiteten sich die Jugendlichen intensiv auf die Praktikumssuche vor. Sie lernten, Bewerbungen und Lebensläufe zu erstellen sowie eigenständig nach geeigneten Praktikumsplätzen zu recherchieren. Dabei wurde vielen bewusst, wie wichtig es ist, frühzeitig mit der Suche zu beginnen und sich von möglichen Absagen nicht entmutigen zu lassen. Während der Praktikumszeit zeigte sich besonders, wie vielfältig die Berufswelt tatsächlich ist.

Unsere Schülerinnen und Schüler sammelten Erfahrungen in ganz unterschiedlichen Bereichen – von Tierarzt- und Kinderarztpraxen über Kindergärten, Schulen und den Einzelhandel bis hin zu Forstämtern, Anwaltskanzleien, der Feuerwehr, gastronomischen Betrieben und Unternehmen der Automobilindustrie. Auch handwerkliche Berufe, etwa in Schreinereien, Kfz-Werkstätten, Malerbetrieben oder im Baugewerbe, waren vertreten. Darüber hinaus erhielten einige Einblicke in soziale Einrichtungen, technische Berufe, Verwaltungsbereiche oder IT-Unternehmen. So wurde deutlich, wie viele verschiedene Wege und Möglichkeiten die Berufswelt für junge Menschen bereithält. Die Klassenlehrkräfte besuchten die Schülerinnen und Schüler während des Praktikums in ihren Betrieben und tauschten sich mit ihnen sowie den betreuenden Mitarbeitenden über den bisherigen Verlauf aus. Im Anschluss reflektierten die Schülerinnen und Schüler ihre Erlebnisse in einer Praktikumsmappe. Dabei verglichen sie ihre Erwartungen mit den tatsächlichen Erfahrungen und zogen ein persönliches Fazit. So leistet das Praktikum einen wichtigen Beitrag zur beruflichen Orientierung und persönlichen Entwicklung.

 

Huch, ein Buch!
Das Jugend- und Kinderliteraturfestival Darmstadt "Huch ein Buch "war Ziel des WPU-Kurses der Jahrgangsstufe 9. Der Bibliothekskurs besuchte im Mai 2026 das Deutsche Polen-Institut, um an einer Lesung der Autorin Antje Bones teilzunehmen.

Das vorgestellte Buch "Nebenan ist doch weit weg" erzählte eine feinfühlige, lebendige Geschichte über Einsamkeit, Freundschaft und die Chance eines Neuanfangs. Die Kursteilnehmer und -teilnehmerinnen haben die Lesung gespannt verfolgt und genossen den außerschulischen Unterricht. Im Anschluss der Lesung nutzten die Schüler und Schülerinnen die Gelegenheit Fragen zu stellen.

DIe Kinder hatten die Lesung in ihrem Bibliothekskurs im Vorfeld thematisch vorbereitet und sich über die Schriftstellerin und ihre Bücher informiertDieses Highlight des WPU- Kurses ist mittlerweile ein fester Bestandteil des Unterrichts.

Huch ein Buch 2026

Autorenlesung zum Thema Mobbing
Am 15.04.2026 erlebte der Jahrgang 9 eine eindrucksvolle Lesung mit dem Autor Sven Rühl. In seinem Buch "Ich bin Chris" erzählte er die Geschichte eines Jugendlichen, der in der Schule ausgegrenzt und beleidigt wird. Mit ausgewählten Textstellen zog der Autor die Zuhörerschaft schnell in seinen Bann. Er erzählte die Geschichte nahbar und emotional, die Folgen von Mobbing wurden eindrücklich spürbar. Viele Schülerinnen und Schüler konnten sich gut in die Situation hineinversetzen.

Zwischen den Lesepassagen berichtete Sven Rühl offen von eigenen Erfahrungen und machte klar: Wegsehen ist keine Option. Jeder kann helfen – Mut, Respekt und Zusammenhalt sind dabei entscheidend. In der anschließenden Fragerunde nutzten die Jugendlichen die Gelegenheit, mehr zu erfahren.

Direkt im Anschluss an die Lesung wurde das Thema in den Klassen weiter vertieft. Gemeinsam mit ihren Lehrkräften diskutierten die Jugendlichen, wie Mobbing entsteht, was es anrichtet und wie man Betroffene unterstützen kann. Auch die Frage, wie ein respektvolles Miteinander an unserer Schule aussehen sollte, stand im Mittelpunkt.

Die informative Lesung hinterließ Eindruck und regte zum Nachdenken an. Vor allem aber vermittelte sie die wichtige Botschaft, dass niemand ausgeschlossen werden sollte und jeder Einzelne etwas gegen Mobbing tun kann.

Autorenlesung Mobbing 2026

Besuch der Gedenkstätte Hadamar

Ein Tag, der alle bewegt hat: Am 1. Dezember und 5. Dezember 2025 fuhren jeweils zwei Klassen des 10. Jahrgangs zur NS-Euthanasie-Gedenkstätte Hadamar in der Nähe von Limburg. Für uns Schülerinnen und Schüler war dieser Ausflug ein sehr bewegendes Erlebnis, das uns einen direkten Einblick in eine sehr dunkle Zeit der deutschen Geschichte gab.

Zu Beginn erklärte uns ein Zeitstrahl, wie sich die gesellschaftliche Veränderungen und neue Regelungen während der NS-Zeit auf Menschen mit Behinderungen auswirkten. Wir konnten nachvollziehen, wie sehr diese Menschen stigmatisiert und ausgegrenzt wurden.

Hadamar innen

Anschließend führte uns der Guide durch die ehemaligen Gebäude der Anstalt. Besonders beeindruckend und zugleich erschütternd war die große Garage, in der Menschen mit Beeinträchtigungen – damals oft abwertend „Schwachsinnige“ genannt – in grauen Bussen mit zugeklebten Fenstern ankamen. Nach einer kurzen Untersuchung wurden sie in den Keller geführt, wo wir heute noch die kleine Gaskammer sehen konnten, die als Dusche getarnt war. Auch ein Verbrennungsofen und ein Seziertisch waren erhalten und wir konnten erahnen, was für furchtbare Gräueltaten dort begangen worden waren.

Hadamar Bus

Es war sehr bewegend, all das in der Realität zu sehen – weit eindrücklicher als in Büchern oder auf Bildern. Wir waren erschüttert zu erfahren, dass die ‚Vernichtung der Menschen, die nicht arbeiten konnten, in diesem kleinen Städtchen in einem Krankenhaus, u. a. von Ärzten und Pflegerinnen und Pflegern, durchgeführt wurde. Schließlich untersuchten wir die Lebensläufe von einzelnen Patienten im Alter von 5– 60 Jahren, die in Hadamar ‚gefangen‘ waren und dort oftmals ermordet wurden.

Hadamar Keller

Insgesamt hat uns der Ausflug in die NS-Gedenkstätte Hadamar sehr bewegt und uns tiefe Einblicke in die schreckliche Zeit des Zweiten Weltkrieges gewährt. Die Eindrücke dieses Tages werden wir nicht so schnell vergessen.

Von Nele G. und Frida R., 10e

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